Pädiatrie

Wir freuen uns, Sie auf den Webseiten der Kinderabteilung begrüßen zu dürfen. In der Kinderabteilung behandeln wir akute und chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Das medizinische Spektrum reicht von einer breiten allgemeinpädiatrischen Versorgung bis zu besonderen medizinischen Schwerpunktsbereichen, so dass Ihrem Kind eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung steht. Die bestmögliche Versorgung der Patienten findet auf einem technisch und fachlich sehr hohen Niveau statt.

Das Altersspektrum unserer Patienten reicht dabei vom Früh- und Neugeborenenalter bis etwa zum 16. Lebensjahr. Unser Team aus Kinderkrankenschwestern/-pflegern, Ärztinnen und Ärzten bietet den Kindern eine erstklassige medizinische und pflegerische Versorgung und ist auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten bestens vorbereitet. Wir tun alles, um den medizinisch notwendigen stationären Aufenthalt für Kinder und Eltern so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Kinderabteilung verfügt über 40 Betten einschließlich 4 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit für Früh- und Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder.

Weiterhin können Sie hier die Auswertung über die Daten der Qualitätssicherung Neonatologie NRW einsehen. Download (PDF, 799 KB)


Kinder- und Jungendmedizin (Pädiatrie)
  • Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

    Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

    Die meisten Patienten, die auf unserer Kinderstation behandelt werden, haben einen ‚Infekt' bzw. eine Infektionskrankheit. Darunter zählen Magen-Darm-Infekte z.B. durch Viren oder Bakterien, Infekte der Luftwege wie Pseudokrupp, (spastische) Bronchitis oder Lungenentzündung (Pneumonie), aber auch Infektionen der Haut (z.B. Erysipel), des Knochens (z.B. Osteomyelitis), der Harnwege (Blase, Nieren) oder der Hirnhäute (Meningitis). Auch Infektionskrankheiten, die im Kindesalter in Deutschland selten sind, werden bei uns diagnostiziert und ggf. die Kinder zur Therapie an größere Zentren mit entsprechender Spezialisierung verlegt, z.B. HIV, Tuberkulose. Auf die Diagnostik und Therapie dieser Krankheitsbilder sind die Ärzte und Kinderkrankenschwestern der Kinderstation bestens vorbereitet und die Möglichkeiten stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Patienten mit Rheuma, Asthma, Allergien, oder anderen Autoimmunkrankheiten werden bei uns ebenso abgeklärt und therapiert wie Haut- und Bluterkrankungen sowie Hormonstörungen. Sollte sich bei der Abklärung der Beschwerden eine Tumorerkrankung oder z.B. eine Leukämie herausstellen, werden diese Patienten in die onkologischen Abteilungen der umliegenden Universitätskinderkliniken verlegt. Die Ursache körperlicher und geistiger Entwicklungsverzögerungen sowie Syndrome werden nach dem neuesten Stand der Kenntnisse abgeklärt, akute Erkrankungen dieser häufig behinderten Kinder werden ebenfalls entsprechend therapiert. Verletzungen, Verbrühungen und Verbrennungen sowie Vergiftungen werden bei uns fachgerecht betreut. Ferner führen wir stationäre Überwachungen nach Schädelhirntraumata wie z.B. Schädelprellung oder Gehirnerschütterungen (Commotio cerebri) durch und können im Bedarfsfall rasch eine Computertomographie des Schädels zum Ausschluss einer Blutung im Schädel durchführen.

    Wir kümmern uns um akute und chronische Krankheitsbilder des Magen-Darm-Trakts. Hierzu gehören Beschwerden in der Speiseröhre (z.B. Reflux), im Magen (z.B. Magenschleimhautentzündung) und im Zwölffingerdarm (z.B. Gedeihstörung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) sowie im Dickdarm (z.B. Colitis ulcerosa). Außerdem klären wir Krankheiten von Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse ab. Falls die nicht-invasive Diagnostik (z.B. Sonographie, Stuhluntersuchung, Blutwerte) unauffällig bleibt bzw. Hinweise auf eine spezielle Erkrankung liefert, könnte es zur weiteren Diagnostik sinnvoll sein, eine Magen- und/oder Darmspiegelung durchzuführen. Diese Untersuchungen sind selbstverständlich auch in unserem Haus möglich und finden durch den Chefarzt der Kinderabteilung in Kurznarkose statt, so dass der Patient davon nichts mitbekommt. Sollte eine Röntgen-(Kontrastmittel) Untersuchung des Magen-Darm-Trakts indiziert sein, führen wir auch diese durch. Außerdem führen wir zur Diagnostik folgende Untersuchungen durch: Schweißtest zur Diagnostik bei Verdacht auf eine Mukoviszidose, Langzeit-pH-Metrie zur Messung des Säuregrades in der Speiseröhre, H2-Atemtest (Laktose- und Fruktosebelastungstest), Bestimmung der Darmpassagezeit.

    Es gibt Krankheiten, bei denen u.U. eine Operation erforderlich wird, z.B. akute Blinddarmentzündung, Ovarialzyste, Invagination. Die notwendige Diagnostik wird von den Chirurgen bzw. Gynäkologen und den Kinderärzten in kollegialer fächerübergreifender Zusammenarbeit gemeinsam erbracht. Nach einer Operation erfolgt die Betreuung in der Kinderabteilung, um eine kindgerechte Versorgung durch Kinderkrankenschwestern und Kinderärzte zu gewährleisten sowie die Mitaufnahme von Elternteilen zu ermöglichen. So kann z.B. die Schmerztherapie nach einer Operation von ‚Kinder-Profis' übernommen und kontrolliert werden.


  • Früh- und Neugeborenenversorgung

    Versorgung von Neu- und Frühgeborenen (Neonatologie)

    Die Zusammenarbeit zwischen der geburtshilflichen Abteilung und der Kinderstation ist sehr intensiv. Im Neugeborenen-Zimmer auf der Wöchnerinnenstation (Station 1A) finden täglich kinderärztliche Visiten statt, in deren Rahmen alle empfohlenen Maßnahmen wie die U2-inklusive Hüftsonographie, Hörscreening (TOAE), Stoffwechselscreening und transkutane Testung auf Neugeborenengelbsucht stattfinden. Das Karolinen-Hospital Hüsten ist seit dem 1. Juli 2011 Partner im Verbundprojekt zum Neugeborenen-Hörscreening in Westfalen-Lippe, welches von der Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum in Münster ins Leben gerufen wurde.

    Kranke Neugeborene und Frühgeborene können durch die räumliche Nähe der beiden Abteilungen unmittelbar nach der Geburt von unserem Neonatalteam versorgt werden und ggf. auf unsere Neu- und Frühgeborenen-Intensivstation auf kurzem Wege übernommen werden. Daher werden Kinder, bei denen bereits in der Schwangerschaft eine Erkrankung oder Fehlbildung bekannt ist bzw. eine zu frühe Geburt absehbar ist, in unserem Einzugsgebiet bevorzugt in unserem Haus entbunden. Einerseits bleiben den Kindern lange Transportwege erspart (die besonders für Frühgeborene ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen), andererseits befinden sich Mutter und Kind dann im selben Krankenhaus. Gemeinsame Visiten von Kinderärzten und Geburtshelfern zur Optimierung des vorgeburtlichen Managements bei Risikoschwangeren (z.B. Frühgeburt, Diabetes, Mehrlinge, Wachstumsretardierng, früher vorzeitiger Blasensprung) finden wöchentlich statt.

    Für den Kreißsaal besteht rund um die Uhr eine Rufbereitschaft von der Kinderstation aus, um bei unvorhersehbaren Komplikationen schnellstmöglich helfen zu können. Jedes Kind, das per Kaiserschnitt oder per "Saugglocke" (Vakuum extraktion oder Zange (Forceps) entbunden wird, wird von einem Kinderarzt erstversorgt (U1). Ferner werden alle Kinder, die ambulant entbunden werden, vor Entlassung von einem Kinderarzt untersucht.

    Für die umliegenden Geburtskliniken (Menden, Meschede) besteht ein kindernotärztlicher Rufdienst. Kinder, die in einer dieser Kliniken geboren werden und nach der Geburt gesundheitliche Probleme entwickeln, werden dann von unserem Neonatalteam versorgt und in unsere Klinik zur weiteren Diagnostik und Therapie gebracht.

    Wir sind bemüht, die Eltern möglichst früh an die Pflege und Versorgung Ihres Kindes heranzuführen. Um die frühkindliche Bindung zu fördern und engen Kontakt zu den Eltern herzustellen, wird auf unserer Neu- und Frühgeborenen-Intensivstation z.B. die "Känguruh-Methode" angewendet, sofern es der Zustand des Kindes erlaubt. Grundsätzlich gelten die Prinzipien des "minimal handlings", das heißt, dass wir auf die besonderen Bedürfnisse von Frühgeborenen bestens eingestellt sind und den Kindern so viel Stress wie möglich ersparen wollen. "So viel wie nötig, so wenig wie möglich". Selbstverständlich können Sie Ihr Kind jederzeit - Tag und Nacht - besuchen oder sich telefonisch nach dem Zustand des Kindes informieren (02932-952-1010). Auf unserer Neugeborenen-Intensivstation gelten aus hygienischen Gründen und, damit die Ruhephasen der kleinen Patienten nicht gestört werden, besondere Besucherregelungen. Pro Kind können von den Eltern 4 weitere Personen namentlich benannt werden, die in Anwesenheit eines Elternteils jeweils einzeln das Kind besuchen dürfen, so dass nicht mehr als 2 Besucher gleichzeitig pro Kind im Intensivzimmer anwesend sind. Kindern unter 12 Jahren können wir im Intensiv- und Neugeborenenbereich den Zutritt nicht gestatten.

    Bei medizinischer Indikation versorgen wir die kleinen Patienten mit einem Herz-/Atmungsmonitor für zu Hause und führen mit den betreuenden Erwachsenen ein Säuglings-Reanimatinstraining durch.

    Die Chefarztvisite auf unserer neonatologischen Intensivstation findet mittwochs von 10-12 Uhr statt.


  • Diabetes mellitus

    Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

    Unser Diabetes-Team besteht aus einem Kinder-Diabetologen (ärztlicher Spezialist für Diabetes mellitus), einer Diabetesassistentin und -beraterin, sowie erfahrenem Pflegepersonal und Physiotherapeuten. Die Kombination von ambulanter Anbindung in unserer Diabetes-Ambulanz und stationärer Behandlung gewährleistet die Versorgung im ambulanten und stationären Rahmen durch dasselbe Behandlungsteam, so dass ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und gepflegt werden kann und so die Mitarbeit (Compliance) der kleinen und großen Patienten gesteigert werden kann. Ziel der Diabetes-Therapie ist, dass der Alltag der Patienten und ihrer Familien möglichst wenig durch die Krankheit beeinträchtigt wird und die Lebensqualität nicht leidet. Wir schulen Patienten und Familien, so dass sie selbst Spezialsten für die Erkrankung werden.

    In der Diabetes-Ambulanz von Chefarzt Dr. med. M. Rey (Tel.: 02932-952-1081), Kinder-Diabetologe, findet eine umfassende Langzeitbetreuung statt und es erfolgen die notwendigen regelmäßigen Kontrollen (körperliche Untersuchung, HbA1c-Bestimmung, Urin-Untersuchung) sowie Ernährungs-/Diätberatung, Geräteschulung und ausführliche Gespräche mit dem Patienten und den betreuenden Erwachsenen.

    Neben der intensivierten Insulintherapie bieten wir die Einstellung mit einer Insulinpumpe an, wenn die medizinische Indikation dafür besteht.


  • Kinderneurologie

    Kinderneurologie (Neuropädiatrie)

    Das Spektrum der Kinderneurologie erstreckt sich von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der peripheren Nerven über Muskelerkrankungen und speziellen Syndromen bis hin zu schweren Schädel-Hirn-Traumata bei Kindern.

    Es kann sich dabei um akute (z.B. Hirnhaut- oder Gehirnentzündung, Schädel-Hirn-Trauma) oder chronische (z.B. Muskelatrophie, Muskeldystrophie, Epilepsie, chronische Kopfschmerzen) Krankheitsbilder handeln.

    Je nach Krankheitsbild führen wir eine ambulante oder stationäre Diagnostik und ggf. Therapie durch. Oft werden Patienten mit chronischen Verläufen nach einer stationären Abklärung rasch wieder nach Hause entlassen und anschließend in unserer kinderneurologischen Ambulanz von unserem kinderneurologischen Oberarzt, Herrn Schmitz, weiter betreut. Sollten im Verlauf weitere stationäre Aufenthalte notwendig sein, findet die Betreuung der Patienten im stationären Rahmen durch dasselbe Team von Spezialisten statt.

    Schwerpunkte der kinderneurologischen Ambulanz sind Patienten mit Kopfschmerzen (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerzen) und Kinder mit möglicher oder manifester Epilepsie. Für beide Schwerpunkte erfolgt - wenn erforderlich - eine Supervision zum einen durch das Vodafone Schmerzinstitut für Kinder und Jugendliche (ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. B. Zernikow) und zum anderen durch die Abteilung für Neuropädiatrie (ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. F. Aksu) der Kinderklinik Datteln. Ferner stellen sich alle Kinder, die mit einem ersten sog. Fieberkrampf stationär betreut wurden, im infektfreien Intervall nach ca. 2 Monaten dort zum EEG und einem ausführlichen Gespräch vor.

    In unserem EEG-Labor werden die Hirnströme der Kinder und Jugendlichen von Sr. Kerstin Koch abgeleitet, die sowohl eine erfahrene Kinderkrankenschwester als auch eine EEG-Assistentin speziell für Kinder und Jugendliche ist. Sie verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Kindern jeden Alters.

    Wenn Sie einen Termin für Ihr Kind in den Ambulanzen vereinbaren wollen, wenden Sie sich bitte an Sr. Kerstin Koch (Tel: 02932-952-21048).

    Speziell für die Kopfschmerzambulanz erhalten Sie dann von uns Schmerzfragebögen für sich und Ihr Kind, die Sie bitte getrennt von einander ausfüllen und mit einem Photo des Kindes (zur Gedankenstütze bei späteren Terminen) an uns zurück schicken:
    Karolinen-Hospital Hüsten, Kinderabteilung, Kopfschmerzambulanz, Stolte Ley 5, 59759 Arnsberg.

    Wir melden uns dann telefonisch bei Ihnen zur Terminabsprache.

    Bitte stellen Sie Ihr Kind beim Augenarzt vor, bevor Sie zum Gesprächstermin bei uns erscheinen, und weisen die Kollegen bitte darauf hin, dass sie sich den Augenhintergrund Ihres Kindes ansehen mögen. Sollte Ihr Kind sowieso in augenärztlicher Behandlung sein und die letzte Vorstellung dort nicht länger als 6 Monate zurück liegen, reicht das aus. Wenn Sie mit Ihrem Kind zum vereinbarten Termin einer der Ambulanzschwerpunkte kommen, bringen Sie bitte eine Überweisung von einem niedergelassenen Kinder- und Jugendarzt mit. Da es sich bei unserer Ambulanz um eine kinderneurologische Ambulanz handelt, dürfen wir aus abrechnungstechnischen Gründen ausschließlich Patienten behandeln, die von einem kinderärztlichen Kollegen überwiesen wurden.


  • Intensivmedizin

    Intensivmedizin

    Neben den Bettchen und Inkubatoren für Frühgeborene und kritisch kranke Neugeborene (siehe Neonatologie) halten wir in unserem Kinder-Intensivbereich auch 1 bis 2 Betten für ältere intensivpflichtige Patienten bereit. Dort werden z.B. Patienten mit schweren Infektionskrankheiten wie Meningitis, Enzephalitis, Sepsis, schweren Lungen- und Kehlkopfentzündungen, Stoffwechselentgleisungen (z.B. Erstmanifestation Diabetes mellitus), Verbrennungen, Krampfleiden, Asthmastatus oder Unfallopfer solange betreut, bis sich ihr Zustand stabilisiert hat und sie dann in die normalen Krankenzimmer verlegt werden können.


  • Apparative Diagnostik

    • kontinuierliches Monitoring von Herzschlag, Atmung, Sauerstoffversorgung und Blutdruck
    • Ultraschall einschließlich Doppler- und Farbdoppleruntersuchungen
    • Echokardiographie (Herz-Ultraschall)
    • EKG
    • 24-Stunden-EKG
    • Belastungs-EKG
    • 24-Stunden-Blutdruck-Messung
    • Röntgen einschließlich Kontrastmitteluntersuchungen (z.B. zur Beurteilung der ableitenden Harnwege mittels MCU)
    • Computertomographie (CT)
    • Magen- und Darmspiegelungen (Endoskopie)
    • EEG (Ableitung der Hirnströme) mit Provokationsmethoden wie Hyperventilation, Photostimulation, Schlafentzug
    • Otoakustische Emissionen (OAE)
    • Hirnstamm-Audiometrie (BERA/AABR) zur Untersuchung der Hörfähigkeit bei Neugeborenen
    • Lungenfunktion
    • Schweißtest zur Diagnostik bei Verdacht auf eine Mukoviszidose
    • Langzeit-pH-Metrie zur Messung des Säuregrades in der Speiseröhre
    • H2-Atemtest.


    Kernspin-Untersuchungen (MRT) sowie Szintigraphie erfolgen auf Konsiliarbasis in anderen Einrichtungen. Die dafür manchmal erforderlichen Kurznarkosen erfolgen unter unserer Aufsicht.

    Nach terminlicher Absprache (02932-952-1081) und Überweisung des betreuenden niedergelassenen Kinderarztes bzw. mit vorstationärer Einweisung kann die Mehrzahl dieser diagnostischen Verfahren selbstverständlich auch ambulant/vorstationär erfolgten.


  • Ambulanzen/Spezialsprechstunden

    Ambulanzen

    • Ultraschall (Sonographie)-Ambulanz
      (CA Dr. M. Rey, Termine: 02932 - 952-1081)
    • Epilepsie- und Kopfschmerz-Ambulanz
      (OA B. Schmitz, Termine: 02932 - 952-21048)
    • Diabetes-Ambulanz
      (CA Dr. M. Rey, Termine: 02932 - 952-1081)
    • Nicht-invasive kardiologische Diagnostik inkl. EKG, Herzultraschall, 24-Std.-EKG
    • (OA Dr. M. Vennemann-Bundschuh, Termine: 02932 - 952-1081)
    Unter den oben angegebenen Telefonnummern können Sie Termine vereinbaren. Zur Vorstellung in der Ultraschall-Ambulanz bringen Sie bitte eine Überweisung von einem niedergelassenen Kinderarzt, oder eine vorstationäre Einweisung von einem Kinder- oder Hausarzt mit. Zur Vorstellung in der Epilepsie-/Kopfschmerzambulanz benötigen Sie eine Überweisung von einem niedergelassenen Kinderarzt. Zur Vorstellung in der Diabetes-Ambulanz benötigen Sie eine Überweisung von Haus- oder Kinderarzt. Wenn Sie Ihr Kind zur ambulanten kardiologischen Diagnostik vorstellen möchten, besorgen Sie sich bitte vorher eine vorstationäre Einweisung bei Ihrem Haus- oder Kinderarzt.


  • Mitarbeiter

    In der Kinderabteilung arbeiten neben dem Chefarzt und den 3 Oberärzten 2 weitere Fachärzte für Kinderheilkunde sowie 7 Weiterbildungsassistenten/Innen. Rund um die Uhr ist mindestens ein Arzt anwesend, zusätzlich besteht ein Rufdienst für Chef- oder Oberarzt. Unsere Ärzte haben besondere Kenntnisse auf dem Fachgebiet der Kinder- und Jugendheilkunde (Pädiatrie) und verfügen innerhalb des Fachgebiets teilweise über besondere Spezialisierungen in Teilgebietsbereichen und Schwerpunkten (Neonatologie, Infektiologie, Neuropädiatrie, Kinder-Schmerztherapie, Kinder-Psychosomatik, Kinder-Palliativversorgung, Diabetologie, Asthmatraining). Die Visitenzeiten sind unter der Woche zwischen 9 und 11 Uhr. 1x wöchentlich findet in jedem Bereich der Kinderstation eine Chefarztvisite statt.

    25 Kinderkrankenschwestern und -pfleger kümmern sich im 3-Schicht-System rund um die Uhr um die kleinen und großen Patienten der Kinderabteilung.

    Der Aufgabenbereich ist vielfältig. So helfen sie Ihnen z.B. Berührungsängste zu Ihrem frühgeborenen oder kranken neugeborenen Kind abzubauen und Sie frühestmöglich in die Betreuung mit einzubinden. Sie unterstützen die ärztlichen Kollegen bei Untersuchungen und Therapien, beraten Sie in der Beobachtung und Pflege Ihres kranken Kindes und geben Ihnen nützliche Empfehlungen rund um so wichtige Themen wie Körperpflege, Gesundheitsvorsorge oder Ernährung.

    Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Pflegekräfte sind dabei unerlässlich. Neben betriebsinternen Fortbildungen werden auch externe Weiterbildungen besucht und so Zusatzqualifikationen erworben. So sind eine Diabetesberaterin, Still- und Laktationsberaterin, Schmerztherapieexpertinnen und zahlreiche Fachkinderkrankenschwestern/-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie Teil unseres Teams. Mentorinnen und Praxisanleiterinnen kümmern sich um Krankenpflegeschüler und Pranktikanten.


  • Mitaufnahme von Eltern

    Das Wichtigste. um rasch wieder gesund zu werden, ist für kranke Kinder emotionale Nähe und Zuwendung und dieses möglichst von den bekannten Bezugspersonen. Unser ganzes Team ist in diesem Sinne bemüht, die Ausnahmesituation der medizinisch notwendigen stationären Aufnahme eines Kindes für die gesamte Patientenfamilie so wenig belastend wie möglich zu gestalten: Eine Mitaufnahme von Mutter oder Vater ist jederzeit möglich und insbesondere bei kleinen Kindern gern gesehen. Sie können dann Ihr krankes Kind in gewohnter Weise versorgen und insbesondere unter der Anleitung einer Kinderkrankenschwester eventuell Aufgaben wie Pflege und Füttern, Durchführung von medizinischen Maßnahmen (wie Fieber messen, Inhalationen, Medikamente geben) übernehmen und Ihr Kind zu Untersuchungen (z.B. Röntgen, Ultraschall, bis zum OP, bis zur Magen-/Darmspiegelung) begleiten.

    Ist Ihr Kind nicht älter als 5 Jahre, so übernimmt die Krankenkasse Ihres Kindes die Kosten für Ihren Aufenthalt und Ihre Verpflegung. Sie erhalten dann von uns eine sog. "Beköstigungskarte", mit der Sie kostenlos essen können. Bei älteren Kindern müssen Sie die Kosten für Ihr Essen selbst tragen. Die Übernachtung im Krankenzimmer ist unabhängig vom Alter des Kindes für Sie bei uns immer kostenlos. Ferner stehen Ihnen Tag und Nacht kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

    Lediglich wenn die Kinderstation voll belegt ist, könnte es aus Platzgründen sein, dass die Mitaufnahme von sog. gesunden Begleitpersonen von älteren Kindern nicht möglich ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir natürlich kein krankes Kind, das unsere Hilfe braucht, abweisen möchten.

    Auch für Großeltern, andere Verwandte und Freunde gelten sehr liberale Besuchszeiten.

    Das leibliche Wohl der Begleitperson:
    Sie können 3x pro Tag preisgünstig in unserer Krankenhaus-Cafeteria essen:
    Frühstück 8-10 Uhr (Wochenende 8-9.15), Mittagessen 11.30-13.30 Uhr (Wochenende 12.15-12.45), Abendessen mit Ihren Kind auf Station (muss vorher bestellt werden!).

    Personen, die bei Ihrem Kind übernachtet haben, können außerdem Mineralwasser auf der Station unentgeltlich erhalten. Im Eltern-Aufenthaltsraum steht eine Kaffeemaschine zur Verfügung, mit der Sie sich jederzeit Ihren selbst mitgebrachten Kaffee zubereiten können.


  • Karriere und (Weiter-)Bildung

    Der Chefarzt verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Kinderheilkunde (5 Jahre) und hat zusätzlich 1 Jahr Schwerpunkt-Weiterbildungsermächtigung für die Neonatologie.

    Über Initiativbewerbungen freuen wir uns jederzeit, sowohl im ärztlichen als auch im pflegerischen Bereich.

    Adressen für Bewerbungen:

    Für Arzte:
    Karolinen-Hospital Hüsten
    Herrn Chefarzt Dr. med. M. Rey
    Pädiatrie
    Stolte Ley 5
    59759 Arnsberg
    Gerne auch per Email: martin.rey@karolinen-hospital.de

    Für Kinderkrankenschwestern/-pfleger:
    Karolinen-Hospital Hüsten
    Herrn Pflegedirektor Flöttmann
    Stolte Ley 5
    59759 Arnsberg


  • Kinder-Notfall-Ambulanz

    In der Notfall-Ambulanz werden Kinder und Ju­gend­liche außerhalb der Sprechzeiten der nieder­ge­lassenen Ärzte betreut. Diese Versorgung in der kinderärztlichen Notfallpraxis, die von erfahrenen, niedergelassenen Kinderärzten im Hochhaus auf dem Gelände des Karolinen-Hospital Hüsten besetzt wird, erfolgt zu folgenden Zeiten

    Mittwochs und Freitags

    16.00 bis 19.00 Uhr
    Samstags, Sonntags, Feiertags

    9.30 bis 13.00 Uhr
    und 16.00 bis 19.00 Uhr


    Außerhalb dieser Zeiten wird die Notfallversorgung der kleinen und großen Patienten durch die Ärzte der Kinderabteilung sichergestellt ( Tel. 02932-952-1010 ). Selbstverständlich können Patienten, die sich z.B. in einem akut lebensbedrohlichen Zustand befinden, jederzeit sofort in unserer Notfallambulanz vorgestellt werden.


Auf einen Blick:

Chefarzt:
Dr. med. Martin Rey

Ltd. Oberarzt:
Dr. med. Martin Vennemann-Bundschuh

Oberärzte:
Burkhard Schmitz
Dr. med. Matthias Endmann

Anzahl Planbetten:
40

Kontakt:
Telefon: 02932 - 952-1081
Fax: 02932 - 952-1085
E-Mail:
paediatrie@karolinen-hospital.de

Kinderärztliche Notfälle:
02932 - 952-1710

Kinder ...

... beim Spielen ...

... auf der Kinderstation.

Säuglingspflege Intensiv

Eingang Kindernotfallpraxis